26
Jul
2008

Umdenken ist viel wichtiger

Stress-Abbau

Immer wenn es in der Vergangenheit um die Interessen und die Lage der Autofahrer ging, hantierten Automobilclubs und Politiker mit deftigen Sprüchen. Ob Alibifunktion oder Beistand: Der Autofahrer war und ist des Steuersäckels liebstes Kind und er profitierte in der Vergangenheit eigentlich immer davon, dass mit den wirtschaftlichen Verknüpfungen eine Lobby garantiert blieb. Verkehr Nun scheint die Lage aber vertrackter, weil es an die Substanz geht, wenn man den Mineralölkonzernen glaubt. Sie sprechen von Ressourcen-Knappheit und wachsenden Preisen, die "in den Himmel greifen". - Es ist nicht so, dass die Benzinpreise gerade in Deutschland enorm hoch sind. Wir spüren aber den Preisruck vielleicht noch stärker, weil der "Binnenmarkt am Boden" ist - die Kaufkraft schwindet und schwindet. Die Portemonnaies sind leer, Kreditkarten überstrapaziert und Banken sperren sich gegen Stützkredite. Ihre Wonnezeiten der "Mehrfach-Doppelt-Absicherungen" sind endgültig vorbei.

Deshalb kann der ADAC nun eine neue Initiative starten oder nicht: Schlagworte wie "Rekordniveau" sind nicht neu, das Gespenst von den "Leeren Kassen" ist es ebenfalls nicht - und die Mobilität war nicht nur für den Arbeitslosen, sondern auch für viele Kurzjob-Verdienende schon vor einem Jahr beinahe unbezahlbar.

Wenn wir Klartext reden, müssen wir erkennen, dass für den Autofahrer oft auch Unvernunft, Bequemlichkeit, Faulheit und Trägheit mit im Spierl sind, wenn es ans Umdenken gehen sollte. Nun scheint es aber sonnenklar und kurz vor Zwölf: "Ein Umdenken ist nicht zu umgehen". - Wer nicht "Auf-Deubel-Komm-Raus" auf den vierrädrigen Untersatz angewiesen ist, M U S S sich an andere Fortbewegungsmittel halten, muss umsatteln - und neue Wege suchen, seine Wege meistern zu können. Und - es geht !

Wenn wir ehrlich sind, tun wir uns auch einen sehr großen Gefallen damit. Die Krankmacher der heutigen Zeit sind bekannt und sehr präsent. Reden wir nicht nur von Stress-Abbau......tun wir auch etwas dafür. - Dauerhaft und ohne Ängste. - Wir kommen auch anders überall hin.

Mobilität ist nicht nur eine Frage des Autos. - Oder habe ich da jetzt etwas vergessen?*lächel

22
Jul
2008

Leben unter der Lupe....

Hartz-IV

......mit der "stillen" Erkenntnis:

Arm m i t Arbeit wirst du !

Arm o h n e Arbeit bleibst du !

Immer im Mittelpunkt

Im-Mittelpunkt

Der „Tanke“-Butter-Schock

Die Tankstellen sind mittlerweile auch zum Treffpunkt der Vergesslichen geworden. Am Sonntag gehörte ich auch zu ihnen. Am Abend fiel mir nämlich wieder ein, dass der „kleine Klecks“ Butter unmöglich ausreichen würde, um ausreichend zu frühstücken. – Groß war die Freude bei mir, weil sie dort noch vorrätig war. – Dann „blitzte“ mich allerdings ein gehöriger Schreck.
Broetchen Für ein Stück Butter (also 250g schwer) hätte man von mir 2 Euro und 79 Cent verlangt. Mein Gott, 5,58 DM – 1965 hätte ich dafür bald noch Volltanken können – das waren beinahe drei halbe Hähnchen beim Grill oder 12 Trennscheiben für meinen kleinen Winkelschleifer – damals! - Schon fing wieder mein Währungs-Umrechner spontan an zu rattern. So, wie er das täglich tut – seit Jahren – seit der Umstellung auf die Euronen. Und das wird auch nicht aufhören, denn dieser neuerliche Schock wird mich wachhalten und erinnern. Ja, ich nahm tatsächlich Halbfett-Margarine (obwohl ich sonst immer „Gute Butter“ will) und zählte der Kassiererin die 1,29 Euro auf den Zahlteller. Ich konnte mir aber eine Bemerkung nicht verkneifen: „Was hat sich Ihr Chef denn dabei gedacht, als er diesen Preis schließlich beschloß?“ – Wegen der Höhe des Preises verkniff ich mir den Zusatz „Das ist ja wohl die Höhe“. - Naja, ein Späßchen federt die harte Empörung immer noch etwas ab.

21
Jul
2008

Wolkenbrüche? – Ab in die Küche

Keine Panik, Freunde – das „Ab-In-Die-Küche“ wird bei uns nicht im Befehlston gesagt und so kommt es auch nicht dazu, den Worten die unmissverständliche Geste, nämlich den ausgestreckten Arm nebst Zeigefinger „rauszuholen“ und einen bitterbösen Blick für den Hund folgen zu lassen.
Aus-dem-Regen-zurueck Nein, Golfo weiß ganz genau, dass Regen-Spaziergänge immer so enden. Schließlich ist es in der Küche sowieso immer sehr gemütlich, da kann er sich auf der alten Ledercouch so richtig hinlümmeln und das Gebrabbel der Kaffeemaschine oder den summenden Kühlschrank wie eine willkommene Begleitmusik genießen. – Kommt es draußen (wie heute) ganz dicke und es regnet in Strömen, es „schüttet“ heftigst oder es pladdert was das Zeug hält – dann huscht Golfo wie eine Katze in die Küche und bleibt beinahe unvermittelt in der Mitte des Zimmers stehen. – Was folgt, ist eine Prozedur, die ihn die ganze Regenschlacht schlagartig vergessen lässt; ja, er freut sich schon immer riesig darauf.
Auf dem Schuhrost liegen nämlich ständig zwei ausgemusterte Handtücher bereit, womit er kräftig abgerubbelt wird. Schließlich folgt für ihn der Höhepunkt. Er lässt seinen Kopf von dem sanft herabgleitenden Handtuch bedecken und beginnt auch schon zu „grunzen“.
Dann lässt er Kopf mit Schnauze locker einwickeln und bewegt seinen Kopf wohlig leicht hin und her, so dass meine Hände noch wunderbar seine Schnauze massieren können. – Hunde: Allesamt große Genießer; durch und durch; „wie sie da sind“.
Und man sieht: Es kommt nicht immer nur auf ein Verwöhn-Aroma an, um sich dem Genießen hinzugeben.

20
Jul
2008

NDR - Lacher

Vor einiger Zeit erzählte mir mein Sohn von einem lustigen Radio-Beitrag - es war ein"verunglückter" Mitschnitt einer Ankündigung für eine Sendung des NDR, der danach sogar auf der Internetseite des Norddeutschen Rundfunks zur Verfügung stand und kurz "NDR-Lacher" genannt wurde. Also "zog" ich den Beitrag kurzerhand auch auf meinen PC.

"Du wirst dich scheckig lachen", meinte er grinsend und ich erwiderte eher zurückhaltend und cool, also voll "über den Dingen stehend", dass ich mir den Beitrag mal anhören will und konnte wieder einmal eine skeptische Einschätzung nicht leugnen: "Na, soooo doll wird das wohl auch nicht sein!"

Aber der NDR-Lacher mit NDR-Sportreporter Helmut Poppen hatte es wirklich absolut in sich. Ich habe ihn immer mal wieder angehört und brauche auch heute nach dem Abspielen mindestens zwei Minuten, um mich halbwegs wieder "in den Griff zu kriegen" und die Lachtränen zum Stoppen zu bringen. Ich übertreibe absolut nicht. Es mag ja sein, dass es Hartgesottene gibt, die beim Anhören über ein Schmunzeln nicht hinauskommen, aber spätestens nach dem zweiten, kurzen Lacher kann ich nur noch kopfschüttelnd mitlachen.

Hört euch das mal an. - Aber Vorsicht: Man kann sich schwer wieder davon losreißen.

NDR_Lacher (mp3, 1,330 KB)

Diese Welt ist nicht verrückt

VerruecktesHuhn
„Die Welt ist verrückt“, höre ich oft. Wenn ich richtig darüber nachdenke, kann ich es nur verneinen. - Nein, nein, nein – die Welt ist viel zu stinknormal. Vielerorts so normal, dass es eigentlich an allen Ecken, in allen Winkeln, landauf und landab, stinken müsste. Da wir Gestank aber nicht ausstehen können, ist eine stramme Portion Verrücktheit, wie sie ja beim Verliebtsein vorherrscht, immer einem einschmeichelnden Duft gleichzusetzen, der die Sinne betört und neugierig macht. Plötzlich sind alle aber sofort „hin und weg“, wenn jemand von Hilflosigkeit stammelt, auf den Knien einher kommt und von ganz neuen, anregenden Ufern quasselt - Wälle einreißen und ganze Städte niederbrennen will. - Leute, es geht um die L i e b e ! - Entweder man ist wirklich total verrückt und behämmert – oder gar nicht. Halbe Sachen zählen da nichts. Bist du derart verrückt, wirst du umarmt und gefühlsmäßig irgendwie auch weit fort getragen – oder lässt dich….! - Und es ist und bleibt zunächst einmal alles gut. Du gehst einfach „verrückte“ Wege – aber du gehst, und zwar verdammt zügig…und ohne groß nachzudenken.

Diese, unsere Welt wird verrückter, wenn wir mal - wenigstens etwas – verrückter analysieren, wovon wir umzingelt, womit wir konfrontiert und wodurch wir so einen verrückt-verrammelten Blick bekommen haben.

Manche Leute sollten sich endlich mal nicht nur um sich selbst drehen. Sie sind nämlich (aus der Herrlich-Verrückten-Ecke betrachtet) gar nicht so wichtig. – Und: Davon könnten WIR ALLE doch nur profitieren.

Wäre eine „etwas verrücktere Welt“ nicht wirklich eine tolle Sache ???
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